2011
Bewertung des Referentenentwurfes "Gesetz zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen" vom 07.11.2011 (Psych-EntgG)
Stellungnahme zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz
Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD), der das Management fast aller Deutschen Krankenhäuser vertritt, übermittelt nachfolgend seine Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf, der als Hauptziel die Verbesserung der vertragsärztlicher Situation verfolgt, daneben aber auch eine Reihe von Ansätzen enthält, die direkt oder indirekt die Belange der Krankenhäuser tangieren. Aus Sicht des VKD gibt es im vorliegenden Regierungsentwurf durchaus viele sinnvolle Regelungen, die jedoch wichtiger Ergänzungen und Präzisierungen bedürfen. Sonst kann das Ziel - die Sicherung der ambulanten medizinischen Versorgung - nicht erreicht werden. Vorwiegend auf Anreize für niedergelassene Ärzte zu setzen, genügt nicht. Ohne strukturelle Änderungen, die auch die Krankenhäuser einbeziehen, wird sich die Situation weiter verschärfen. In unserer Stellungnahme konzentrieren wir uns auf die Sachverhalte, die aus Sicht des VKD für die Aufgabenerfüllung des Krankenhausmanagements essentiell sind. .Bei den Sachverhalten, die eher in den Zuständigkeitsbereich der Spitzenverbände fallen, schließen wir uns im wesentlichen der Stellungnahme der DKG an, um Doppelungen zu vermeiden.
Statement von Heinz Kölking, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), zum geplanten Versorgungsgesetz
Es sollte ein Versorgungsstrukturgesetz werden. Jetzt wird es offenbar nur noch ein Versorgungsgesetz. Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) bedauert die damit verbundene Reduzierung des Inhaltes. Dieser betrifft zwar nach wie vor die wichtige Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung vor allem in ländlichen und insgesamt unterversorgten Regionen. Sie verkürzt aber auch grundsätzlich die Möglichkeiten einer nachhaltigen Lösung, die in einer Veränderung der Strukturen liegt. Der VKD hätte es begrüßt, wenn es nicht nur - wie es jetzt offenbar geplant ist - vor allem um bessere Bedingungen und größere Anreize für die niedergelassenen Ärzte ginge.


