Investitionsförderung nicht auf der Tagesordnung? VKD-Pressemeldung

Berlin, d.13. 2. 2014. Es stehe nicht auf der Tagesordnung, jetzt an der Investitionsförderung für die Krankenhäuser etwas zu ändern. Mit Befremden hat der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) diese Aussage von Cornelia Prüfer-Storcks in einem Interview für die Ärzte Zeitung vom 7. Februar zur Kenntnis genommen.


Die Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg und Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder, plädiert in diesem Gespräch u.a. für eine gerechte Finanzierung der Krankenhäuser. Sie ignoriert allerdings völlig, dass es gerade die Länder sind, die hier seit Jahren ihre gesetzliche Pflicht nicht mehr erfüllen. Sinkende Investitionsquoten führen dazu, dass die Krankenhäuser die dringend notwendigen Investitionen nicht mehr leisten können und vielfach aus den Vergütungen für die Patientenversorgung „abzweigen“ müssen.

„Wir hoffen, dass Frau Prüfer-Storcks hier nur ihre persönliche Meinung geäußert hat. Falls andere Gesundheitsminister der Länder ihr darin folgen, muss man tatsächlich um den Bestand vieler Krankenhäuser fürchten“, erklärt dazu VKD-Pressesprecher Peter Asché.  Die Hälfte aller Häuser schreibe bereits jetzt rote Zahlen. Die Investitionsquoten seien tief im Keller. Hier liege ein wesentlicher Grund für das Finanzdilemma sehr vieler Kliniken in Deutschland. Diese Einschätzung werde inzwischen von allen Fachleuten bestätigt.

Asché: „Der VKD fordert seit langem einen gemeinsamen Kraftakt von Bund und Ländern gerade für den Bereich der Investitionsförderung. Nochmals betont: Investitionsförderung für die Krankenhäuser ist gesetzliche Pflicht der Länder! Sie auf Dauer nicht zu erfüllen, schadet der Krankenhausversorgung und damit den Patienten. Das sollte auch Frau Prüfer-Storcks nicht vergessen.“


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