MEDICA 2015 - Neue Lauftage der MEDICA stoßen auf breite Zustimmung

Die MEDICA ist die größte Veranstaltung für die Medizinbranche weltweit. Schon seit über 40 Jahren ist sie eine feste Größe im Kalender aller Experten.

Daten und Fakten zur MEDICA 2015:

  • 19 Messehallen auf 115.000 qm
  • über 5.000 Aussteller aus 70 Nationen
  • 130.000 Fachbesucher aus rund 120 Nationen
  • 50 % internationale Besucher, viele aus den USA, Lateinamerika, Iran und aus den arabischen Ländern
  • rund 1.900 Teilnehmer beim 38. Deutschen Krankenhaustag

Die weltgrößte Fachmesse für Medizin in Düsseldorf fand erstmals von Montag, den 16. November 2015 bis Donnerstag, den 19. November 2015 statt. Die neuen Lauftage sind gut angekommen. Es kamen 130.000 Fachbesucher aus rund 120 Nationen nach Düsseldorf (Vorjahr: 128.500). Dem Fachpublikum wurde aus erstmals fast 5.000 Ausstellern aus über 70 Nationen auf 115.000 qm alle Neuheiten für die ambulante und klinische Versorgung präsentiert.

Der Anteil der internationalen Besucher lag bei über 50 Prozent, auffällig viele kamen aus den USA, Lateinamerika und verstärkt aus dem Iran und den arabischen Ländern. Von dem hohen Internationalitätsgrad profitieren die Aussteller im besonderen Maße, denn die Medizintechnik-Industrie entwickelt sich unverändert dynamisch, vor allem getrieben vom Exportgeschäft. Die Tatsache, dass über 96 Prozent der Fachbesucher über Entscheidungskompetenz verfügen, spricht für sich und für die MEDICA.

Aktuelle Themen, wie das Krankenhausstrukturgesetz wurden rege beim 38. Deutschen Krankenhaustag diskutiert. Auch Bundestagsminister Hermann Gröhe unterstrich zur Eröffnung der MEDICA 2015 die Bedeutung des geplanten Krankenhausstrukturgesetzes zur Verbesserung der finanziellen Ausstattung deutscher Kliniken und diskutierte im Anschluss beim MEDICA ECON FORUM über aktuelle gesundheitspolitische Themen. Über einen der großen inhaltlichen Schwerpunkte der MEDICA, die Digitaliserung der Medizininformatik, konnten Fachbesucher im Rahmen des 38. Deutschen Krankenhaustages, sich von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka das richtungsweisende Förderkonzept der Bundesregierung näher bringen lassen.

Aber auch durch die zahlreichen von Ausstellern präsentierten Medizintechnik-Neuheiten, konnten sich die MEDICA-Besucher informieren. In den Vorträgen wurden u. a. Projekte und IT-Anwendungen vorgestellt für eine „Live“-Verbindung des Patienten vom Klinikbett in ein Klassenzimmer mittels Internet, Tablet-PC und steuerbarem Robotor oder auch das Projekt einer telemedizinischen Sprechstunde zur Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum vorgestellt.

Welche und inwiefern die Medizininformatik für welche Fachrichtung welchen optimalen Nutzen bringt, wurde auch in den begleitenden Konferenzen thematisiert.

Der 38. Deutsche Krankenhaustag, der auch diesmal wieder von der international ausgerichteten 3. European Hospital Conference ergänzt wurde, widmete sich unter dem Motto „Reform 2015 – vom Patienten her gedacht“, dabei wurden hauptsächlich gesundheitspolitische Fragestellungen diskutiert. Für die rund 1.900 Teilnehmer aus dem Bereich des Klinikmanagements, gab es aber auch im Rahmen der IT-Initiative ENTSCHEIDERFABRIK viel zu sehen, z. B. wie sich der Unternehmenserfolg durch IT-Einsatz steigern lässt. Ein präsentiertes, aktuelles Klinik-Projekt widmet sich etwa der Prozessoptimierung in den als kostenintensiv geltenden Notfallambulanzen – unter Einbezug aller relevanten „Schnittstellen“ durch verbesserte Kommunikation und Datenaustausch (z. B. zwischen Notaufnahme, OP-Bereich und Bettendisposition).

Termin der nächsten MEDICA und COMPAMED in Düsseldorf: 14. - 17.11.2016

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Quelle: MEDICA.de Pressemeldung "Neue Lauftage der MEDICA und COMPAMED stoßen auf breite Zustimmung – Bundesregierung zeigte eindrucksvoll Flagge"