Patientensicherheitsmanagement Neues Bildungsangebot der Universität St. Gallen gemeinsam mit der GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH, Detmold

Patientensicherheit ist das Ziel vielfältiger Aktivitäten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, um komplikations-, fehler- und schadensfreie ärztliche Behandlung und Pflege zu gewährleisten. Das Thema hat sich dabei insbesondere in den vergangenen zehn Jahren stark von einer fehlerzentrierten zu einer system-orientierten Perspektive, von einer sektoralen zu einer transsektoralen Betrachtungs-weise sowie von einer defizitorientierten zu einer stärkenorientierten Ausrichtung weiterentwickelt.

Patientensicherheitsmanagement_Banner_719x350

Nachdem 2016 unter federführender Mitwirkung der GRB das Standardwerk „Patientensicherheitsmanagement“ im de Gruyter-Verlag erschien, griff die Universität St. Gallen das Thema auf und konzipierte gemeinsam mit dem Detmolder Unternehmen und weiterer Partner einen Weiterbildungskurs für Verantwortungsträger im Gesundheitswesen, für Führungskräfte im ärztlichen und pflegerischen Dienst, für Risikomanager sowie für Juristen und Vertreter der Versicherungswirtschaft. Die Universität St. Gallen (HSG) ist eine der führenden Wirtschafts-universitäten Europas.

Das Seminar in der Schweiz orientiert sich am Curriculum der WHO für Patientensicherheit und am St. Galler Management-Modell. Im Fokus steht neben der Vermittlung moderner Methoden und Verfahren vor allem die Reflexion der Voraussetzungen in Gesundheitseinrichtungen, um ein sicherheitsförderndes Arbeitsmilieu innerhalb von und zwischen Organisationen wirksam entwickeln zu können. Als Dozenten wirken die Detmolder Tilman Kay, Hauptgeschäftsführer der Ecclesia Holding GmbH, und Dr. Peter Gausmann, Geschäftsführer der GRB, mit.

Patientensicherheitsmanagement wird in zwei Modulen gelehrt und vermittelt.

In St. Gallen werden Grundlagen des Managements von Patientensicherheit auf Basis einer systemischen und kommunikationszentrierten Perspektive vermittelt (16. bis 17. Mai 2017). Das zweite Modul findet im Schweizer Gesundheitszentrum Unterengadin in Scuol statt und vertieft spezifische Verfahren der klinischen Prävention (11. bis 13. September 2017). Diese Kooperation ermöglicht eine sehr praxisnahe Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen für die Entwicklung einer Sicherheitskultur in einer Akutklinik mit seinen Netzwerkpartnern.

Weitere Informationen:

peter.gausmann@grb.de
Tel.: 0171 1909178
www.imp.unisg.ch