Newsletter KW 46: Berichte aus den VKD Landes- und Fachgruppen

Herbsttagung der VKD Landesgruppe Baden-Württemberg | 51. Jahrestagung der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen im VKD | Jahrestagung der VKD-Landesgruppe Berlin/Brandenburg mit Wahl des Vorstandes

Herbsttagung der VKD Landesgruppe Baden-Württemberg

Am 16. und 17. Oktober 2017 fand die Herbsttagung der VKD Landesgruppe Baden-Württemberg mit 129 Teilnehmern im Parkhotel Messe Airport in Leinfelden-Echterdingen statt.

Die Auswahl der Themen hat sich aufgrund der derzeitigen Entwicklungen im Gesundheitswesen besonders auf zwei zentrale Themenblöcke, Gesundheit als Wirtschaftsfaktor und Investition und Bauen, bezogen. Des Weiteren wurde die Thematik Entlassmanagement und andere praxisrelevante Inhalte vorgestellt.

Mit Augenmerk auf den Megatrend Gesundheit, eröffnete Dr. Eike Wenzel, Trend- und Zukunftsforscher, die Entstehung neuer Herausforderungen für den Gesundheitssektor. Unterm Strich zählt: Trends wahrnehmen - sonst bleiben Sie auf der Strecke.

Die Landesgruppe BW begrüßte, zum Themengebiet Investition und Bauen, Ministerialrat Dr. Frank Wiehe, der einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen im Förderrecht gewährte. Weiterhin vermittelte Sabine Weisser, Betriebsplanerin der HWP Planungsgesellschaft, mit der provokativen Fragestellung „Wie baut man ein 100 % förderfähiges Krankenhaus?“ die Tücken des Förderrechts.

Unterstützt wurde die Tagung durch die Sponsoren BIOSCIENTIA, Cadolto Fertiggebäude GmbH & Co. KG, Dräger Medical Deutschland GmbH und VAMED Management und Service GmbH.

Kontakt: 

Dr. Matthias Geiser
Telefon: 07721 93-8001
E-Mail: gl@sbk-vs.de


Foto: v.l.n.r. Matthias Löb (Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe), Prof. Dr. Jens Bothe (Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Dortmund), Holger Höhmann (Vorsitzender der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen im VKD), Landesrat Prof. Dr. Meinolf Noeker (LWL-Krankenhausdezernent).

51. Jahrestagung der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen im VKD

Psychiatrie unter Druck (?) – das PsychVVG und seine Folgen

Dortmund. Am 19. und 20. Oktober 2017 versammelten sich in der LWL-Klinik Dortmund rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 51. Jahrestagung der Fachgruppe psychiatrische Einrichtungen im Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD).

„Unter großem Druck entstehen auch Diamanten!“, mit dieser Aussage bestärkte Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, dem Träger der diesjährigen Gastgeber-Klinik, in seiner Begrüßungsrede die anwesenden Krankenhausdirektoren die Herausforderungen des im November 2016 verabschiedeten „Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen" (PsychVVG) anzunehmen und die sich ergebenen Möglichkeiten zu nutzen.

Das PsychVVG und seine Auswirkungen auf die Psychiatrie bildete auch den Mittelpunkt der Diskussion des ersten Tagungstages. Chancen und Risiken des Gesetzes wurden dabei mit Vorträgen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zudem wurden mit dem Gesetz beschlossene Aspekte wie der Personalkostennachweis, die Mindestvorgaben zur Personalausstattung sowie das Konstrukt der stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung intensiv diskutiert.

Mit einer Besichtigung des Neubaus der LWL-Klinik Dortmund, welcher als das aktuell architektonisch modernste Psychiatriegebäude in Deutschland gilt, begann der zweite Veranstaltungstag. Dieser widmete sich in diesem Jahr passenderweise dem Thema „Bau und Architektur in der Psychiatrie“. Neben Vorträgen zu direkt architekturbezogenen Themen wie den aktuellen Trends der Krankenhausarchitektur, der nachhaltigen Passivhaus-Bauweise sowie den Anforderungen für Wahlleistungsstationen in der Psychiatrie wurden am zweiten Tag der Veranstaltung auch organisatorische Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Klinikmanagement und Architekturbüros sowie neue Therapiekonzepte und deren Einfluss auf zukünftige bauliche und räumliche Konzepte thematisiert.

Die nächste Jahrestagung findet am 13. und 14. September 2018 statt.

Kontakt:

Holger Höhmann
Telefon: 02173 1021000
E-Mail: holger.hoehmann@lvr.de

Innovationen in der Medizin - was vorstellbar ist, ist auch machbar (A. Einstein)

Jahrestagung der VKD-Landesgruppe Berlin Brandenburg mit Wahl des Vorstandes

Berlin/Potsdam, d. 20. Oktober 2017. Digitalisierung, papierloses Krankenhaus, Gesundheits-Apps und Therapieportale, neue Wege der Kommunikation – ist das der Fortschritt oder doch eher Hemmnis und weitere Datensammlung? „Innovationen in der Medizin“ - das war das Schwerpunktthema, mit dem sich die VKD-Landesgruppe Berlin Brandenburg am 14. und 15. September in Berlin intensiv beschäftigte. Die Mitglieder waren Gäste im Deutschen Herzzentrum Berlin und konnte im historischen „Weißen Saal“ tagen.

Seit 1986 bietet das Deutsche Herzzentrum Berlin als Hochleistungsklinik die Behandlung des gesamten Spektrums von Herz-, Thorax- und Gefäßerkrankungen sowie Kunstherz-Implantationen und Transplantationen von Herz und Lungen. Interessante Vorträge renommierter Medizintechnik- und Software-Firmen, Beispiele aus der Praxis und angeregte Diskussionen prägten den ersten Veranstaltungstag. Die Teilnehmer erhielten außerdem im Rahmen von 3-D-Projektionen Einblicke in Methoden der Minimalinvasiven Herzchirurgie.

Natürlich spielte im Programm der Tagung aber auch die Gesundheitspolitik eine wichtige Rolle. Wie geht es hier in Berlin und Brandenburg weiter? Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedtaus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg, und Staatssekretär Boris Velter von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin, referierten und diskutierten die Vorstellungen beider Länder zur länderübergreifenden Gesundheitspolitik in Berlin und Brandenburg und bei der Umsetzung der bundesdeutschen Gesundheitspolitik.

Etwa 70 Millionen Menschen sind in Deutschland gesetzlich krankenversichert. Sie haben Anspruch auf eine – so formuliert es der Gesetzgeber – ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung. Ist alles, was möglich ist, für den Patienten sinnvoll und auch finanzierbar? Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses, und Dr. Christof Veit, Institutsleiter des IQTIG, erläuterten aktuelle Entwicklungen.

Praktische Erfahrungen mit den neuen Regelungen zum Entlassmanagement vermittelte der Leiter Zentrales Patientenmanagement des Universitätsklinikums Frankfurt am Main,

Naseer Khan (oder ist der Ärztliche Leiter Dr. Michael v. Wagner gemeint? Man kann nicht andere Referenten mit Namen nennen, diesen aber nicht.).

Vorstand neu gewählt

Nach drei Jahren Amtszeit wurde der Vorstand der Landesgruppe Berlin-Brandenburg im Rahmen der Mitgliederversammlung neu gewählt. Neue Landesgruppenvorsitzende ist Petra Leiste, Verwaltungsdirektorin der GLG mbH Eberswalde. Die Mitglieder votierten einstimmig für sie als Nachfolgerin von Angela Krug, die nicht mehr zur Wahl antrat. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden Christoph Essmann, bekannt als stellvertretender Landesvorsitzender, Kristine Mehlitz (bekannt) und Angela Krug (bekannt). Neu in den Vorstand gewählt wurde Mirko Papenfuß, Geschäftsführer Klinikum Frankfurt (Oder).

Kontakt:

Petra Leiste
Telefon: 03334 69 1630
E-Mail: petra.leiste@glg-mbh.de

Im Anhang finden Sie den Newsletter auch als PDF-Datei.

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