Ehrenmitglieder ernannt

Düsseldorf, d. 17. 11. 2011. Die Mitglieder des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) ernannten auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung in Düsseldorf Edwin Beckert aus Ludwigsburg, Rudolf Furtner aus Dingolfing, Dr. Rudolf Hartwig aus Ratingen und Maria Mensen aus Bremen zu Ehrenmitgliedern. Der scheidende Präsident, Heinz Kölking, ließ es sich nicht nehmen, die Ehrung noch einmal selbst vorzunehmen. Alle vier Geehrten, so betonte er, hätten sich über viele Jahre ganz besonders für die Verbandsarbeit und die Krankenhäuser eingesetzt.

Edwin Beckert war 15 Jahre lang Geschäftsführer der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH. Mitglied des VKD wurde er im April 1994. Schon ein Jahr später wählte ihn die Landesgruppe Baden-Württemberg in ihren Vorstand, in dem er viele Jahre lang die Position des Stellvertretenden Vorsitzenden innehatte.
Edwin Beckert brachte Fusionserfahrungen aus dem Bereich der Krankenkassen mit, als er von dort ins Krankenhaus wechselte - Erfahrungen, die er gut nutzen konnte, als es um die Gründung der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH sowie um weitere mit der Holding-Gründung verbundene Fusionen und Zusammenschlüsse ging. Seine Kompetenz und Verlässlichkeit wurden geschätzt, ebenso sein Führungsstil, der den einzelnen Bereichen mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung ermöglichte. Hervorgehoben wurde immer auch die von ihm geprägte Unternehmenskultur. Weitsichtig erkannte er, dass auch für Krankenhäuser Größe kein unwichtiger Faktor ist und engagierte sich für die Gründung der Holding sowie für weitere Fusionen.
Seine Art, mit Menschen umzugehen, wurde nicht nur von Führungskräften und Mitarbeitern seines Krankenhausunternehmens positiv aufgenommen, sie machte ihn auch zu einem gefragten Gesprächspartner der Mitglieder in der VKD-Landesgruppe und der Kollegen im VKD-Landesvorstand. Besonders verdient gemacht hat er sich aber auch um die inhaltliche Vorbereitung der Tagungen der Landesgruppe. Am 28. Februar 2010 ging Edwin Beckert in den wohlverdienten Ruhestand.

Rudolf Furtner war bis zum Juni 2006 Verwaltungsleiter des Kreisklinikums Dingolfing-Landau und ist bereits seit Februar 1972 Mitglied des VKD. Von diesen über 30 Jahren war er 15 Jahre lang - von 1991 an bis kurz vor seinem Eintritt in den Ruhestand Anfang 2007– auch Mitglied des Vorstands der Landesgruppe Bayern. Hier hat er sich besonders um die Fortbildungsveranstaltungen für leitende Krankenhausmitarbeiter und die Tagungen für Techniker, Küchenleiter und Hauswirtschaftsleitungen gekümmert.

Sein großes Engagement für die Verbandsarbeit und seine kollegiale Einstellung werden aber auch darin deutlich, dass er sogar nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand, als Not am Mann war, ein Mitglied vertreten und für dieses die Leitung eines Kurses übernommen hat.
Rudolf Furtner war in seiner Freizeit begeisterter Sportler. So nahm er z.B. an vielen Marathonläufen teil. Durchhaltewillen und Sportsgeist  - das sind Eigenschaften, die im Privaten wie im Beruf durchaus nützlich und hilfreich sind – sie gehören Rudolf Furtners Persönlichkeit. 

Dr. Rudolf Hartwig kam nach verschiedenen beruflichen Stationen in der Industrie und der Krankenhausberatung im Jahr 1989 in den Krankenhausbereich. Er wurde Kaufmännischer Direktor des Diakoniewerks Kaiserswerth in Düsseldorf, später Geschäftsführer des Alfried Krupp-Krankenhauses in Essen und zuletzt, bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Sommer dieses Jahres, Geschäftsführer Finanzen und Sprecher der Geschäftsführung des Sozial- und Gesundheitsunternehmens proDiako in Hannover.
Mitglied des VKD ist er seit November 1982. Dr. Hartwig engagierte sich für den Verband in den verschiedensten Funktionen. Er war acht Jahre lang als Mitglied des Präsidiums für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Seine analytischen und konzeptionellen Fähigkeiten setzte er im Fachausschuss für Betriebswirtschaft ein – fünf Jahre lang in der Position des Stellvertretenden Vorsitzenden, seit drei Jahren als Vorsitzender.
Auch außerhalb des VKD vertrat er die Interessen der Krankenhäuser aus Sicht des Managements  – er war Mitglied im Ausschuss Krankenhausfinanzierung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und ist noch immer ordentliches Mitglied der AG Deutsches Krankenhaus sowie Kuratoriumsmitglied des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI)

Maria Mensen begann ihre berufliche Laufbahn als Wirtschaftsprüferin bei der PricewaterhouseCoopers AG. Sie wechselte 1983 ins Krankenhaus – zunächst als Leiterin des Rechnungswesens im St. Joseph Stift. Ab 1987 war sie dann Verwaltungsdirektorin, später Geschäftsführerin der Klinik Dr. Heines in Bremen. Ende 2005 wechselte sie in den Vorstand der Ameos AG. Hier war sie verantwortlich für das operative Geschäft Psychiatrie, Eingliederungshilfe und Pflegeeinrichtungen
Mitglied im Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands ist Maria Mensen seit Oktober 1984. Sechs Jahre später wurde sie in den Landesvorstand gewählt. Vorsitzende des Gremiums war sie von Dezember 1993 bis Juni 2001. Ende 2009 ging Maria Mensen in den Ruhestand.