WICHTIGER SCHRITT HIN ZU MEHR WOHNQUALITÄT UND MITARBEITERBINDUNG
von
VKD
Zollernalb Klinikum gGmbH
Die Zollernalb Klinikum gGmbH ist ein regionales Unternehmen in kommunaler Trägerschaft mit Standorten in Albstadt und Balingen. Der Zollernalbkreis ist alleiniger Gesellschafter. Als verlässlicher Gesundheitsdienstleister verfügt das Zollernalb Klinikum über 468 Betten mit elf Haupt- und zwei Belegabteilungen. Jährlich werden über 22.000 stationäre und 52.000 ambulante Patienten versorgt. Das Klinikum beschäftigt 1.223 weibliche und 307 männliche Mitarbeiter. „Unser gemeinsamer Anspruch im Zollernalb Klinikum ist es, alle Menschen, die uns brauchen, so persönlich und verantwortlich zu behandeln, zu pflegen und zu versorgen, dass wir für sie die erste Adresse der medizinischen Nahversorgung sind“, heißt es auf der Webseite.
Am 3. Juli dieses Jahres fand das Richtfest für das zukunftsweisende Wohnprojekt der Zollernalb Klinikum Immobilien gGmbH am Balinger Stutzenweiher statt. Mit dem Bau von 36 modernen, lichtdurchfluteten Wohneinheiten sowie einer Gewerbeeinheit auf einer Fläche von 2.790 m² entsteht dringend benötigter Wohnraum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zollernalb Klinikums. Eigens hierfür wurde die Zollernalb Klinikum Immobilien gGmbH gegründet – eine 100prozentige, gemeinnützige Tochtergesellschaft des Zollernalb Klinikums. Die gGmbH wurde nicht mit dem Ziel der Gewinnerzielung, sondern mit dem Zweck ins Leben gerufen, bezahlbaren und wohnortnahen Wohnraum für Klinikbeschäftigte zu schaffen. Sie ist zuständig für den Erwerb, die Errichtung, Verwaltung und Bewirtschaftung von Grundstücken und Gebäuden – insbesondere zur Schaffung von Mitarbeiterwohnungen.
Träger des Projektes ist der Zollernalbkreis. Das Bauvorhaben hat ein Volumen von rund 13,4 Millionen Euro. Als erfahrener und regional verankerter Partner ist die Jetter Firmengruppe aus Rosenfeld als Generalübernehmer mit der Umsetzung betraut. Das Unternehmen bringt umfassende Kompetenz in den Bereichen komplexer Neubauten, Objektsanierung, und Umnutzung im Bestand mit. Als Partner der Jetter Firmengruppe wurde das Architekturbüro archisphäre aus Rosenfeld unter der Leitung von Nadine Preuhs beauftragt. Gemeinsam plante man die L-förmigen Gebäude mit Laubengängen, so dass alle Wohnungen einen separaten Eingang sowie direkten Zugang ins Freie haben. Angeboten werden unterschiedlich große Wohneinheiten – von 1-Zimmer-Apartments bis hin zu 4-Zimmer-Wohnungen – um möglichst vielen Lebenssituationen gerecht zu werden. Ziel des Projekts ist es, Beschäftigten des Klinikums angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Wohnkosten attraktiven, zentrums- und kliniknahen Wohnraum zu bieten.
Nachhaltigkeit steht bei der Planung im Vordergrund: Die Dächer der Gebäude werden begrünt, um die Biodiversität zu fördern, als Wasserpuffer bei Starkregen zu dienen und Lebensräume für Insekten zu schaffen. Die Außenanlagen werden mit regionalen Pflanzen gestaltet. Zusätzlich wird eine Photovoltaikanlage installiert, die Eigenstrom für die Wohnungen erzeugt. Die Fassaden werden großflächig begrünt und fördern so das Stadtklima sowie die Integration des Gebäudes in die Umgebung. Außerdem kommt für das Staffelgeschoss und die Balkone sichtbar verarbeitetes, regionales Holz zum Einsatz. Hochwertige Holz-Aluminium-Fenster sorgen nicht nur für eine moderne Optik, sondern auch für Energieeffizienz und Langlebigkeit.
„Als Generalübernehmer sehen wir es als unsere Aufgabe, nicht nur Bauwerke zu errichten, sondern Lebensräume zu schaffen. Mit diesem Projekt leisten wir einen konkreten Beitrag zur Stärkung der sozialen Infrastruktur in unserer Region – praxisnah, zukunftsorientiert und mit einem starken Netzwerk an unserer Seite“, so Johannes Jetter, Geschäftsführer der Jetter Firmengruppe.
Mit dem Richtfest wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht – ein bedeutender Schritt hin zu mehr Wohnqualität und Mitarbeiterbindung im Zollernalb Klinikum. „Wir freuen uns, dass das Projekt so straff im Zeitplan umgesetzt wird und wir das Richtfest mit Ihnen zusammen feiern konnten und bei weiterem positivem Verlauf im nächsten Jahr die ersten Mieter einziehen können“, so Dr. Gerhard Hinger, Vorsitzender Geschäftsführer des Zollernalb Klinikums.
Patientinnen und Patienten, vor allem saarländischer Kliniken, sollen ab Ende 2025 virtuell mit ihrem Krankenhaus über ein gemeinsam betriebenes Patientenportal Daten und Informationen austauschen können. Nicht individuelle Portale, sondern eine einheitliche Plattform mit eigenem Logo soll den Datenaustausch erleichtern.
Die Zentrale Ausbildungsstätte für Pflegeberufe (ZAfP) am Klinikum Worms, die gemeinsam mit der Stadtklinik Frankenthal und dem Kreiskrankenhaus Grünstadt betrieben wird, führt ab Herbst dieses Jahres Virtual-Reality-Brillen in den Unterricht ein. Diese zukunftsweisende Technologie eröffnet eine neue Dimension des Lernens und ermöglicht den Auszubildenden, pflegerische Situationen unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Dies steigert die Attraktivität der Ausbildung erheblich und fördert die Handlungssicherheit der angehenden Pflegefachkräfte.
Einen Film schauen und dabei entspannt eine OP überstehen? Klingt ungewöhnlich, ist aber am Städtischen Klinikum Dresden Realität. Mit Videobrillen und Tablets wird dafür gesorgt, dass Patienten weniger Stress vor und während eines Eingriffs empfinden – und in vielen Fällen sogar auf eine Vollnarkose verzichten können.
Die Mühlenkreiskliniken gehen neue Wege in der Arzneimitteltherapie für Kinder. Seit Juni 2024 verfügt die Zentralapotheke über einen 3D-Drucker der Firma Curifylabs. Der sogenannte „Pharmaprinter“ ermöglicht die patientenindividuelle Herstellung von Tabletten, die von Konsistenz und Geschmack an Gummibärchen erinnern. Dieses neue Verfahren bietet vor allem in der pädiatrischen Arzneimitteltherapie erhebliche Vorteile, da es eine exakte Dosierung selbst kleinster Wirkstoffmengen erlaubt.
Vom Lernen zum Wissen, vom Wissen zum Verstehen, vom Verstehen zum Handeln: Das Studierendenhaus am Campus Klinikum Bielefeld steht seit Ende März dieses Jahres zur Vernetzung von Lehre, Forschung und Krankenversorgung in der curricularen Lehre im Bielefelder Modellstudiengang Medizin bereit. Angehende Medizinerinnen und Mediziner aus ganz OWL finden auf 2.044 Quadratmetern moderne Hörsäle und Seminarräume, eine eigene Mensa, ein Skills Lab mit Trainings-Schockraum zur Simulation von Notfallsituationen, eine Core Unit Labor sowie eine digitale Bibliothek.
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